Aus der Katze wird ein Schwan: Hanau verpflichtet Brian Sullivan

Neuzugang bei den HEBEISEN WHITE WINGS: Hanaus Basketballer verpflichten den 23 Jahre alten US-Amerikaner Brian Sullivan. Der Combo Guard wurde bei Partner Schick Industriebau vorgestellt und wechselt von den Davidson Wildcats in die Goldschmiedestadt.

„Brian wird eine gute Ergänzung für unser Team sein. Er kann auf verschiedenen Positionen spielen und ist ein ausgezeichneter Schütze“, sagt Hanaus Headcoach Simon Cote über seinen neuen Schützling. „Er passt auch von der Persönlichkeit zu uns. Wir sind sehr glücklich, ihn in unseren Reihen zu haben“, so der Coach über den 80 Kilogramm schweren und 180 Zentimeter großen Combo Guard, der auch als Small Forward aushelfen kann.

„Die Vorfreude auf die neue Saison steigt. Ich kann es kaum erwarten, Brian und die anderen Neuzugänge gemeinsam mit den bekannten Gesichtern, von denen es glücklicherweise einige gibt, auf dem Feld zu sehen. Der Saisonauftakt gegen Heidelberg steht jedenfalls schon im Kalender und ist fett markiert“, sagt Anton Schick, Geschäftsführer von Schick Industriebau.

Neuzugang Sullivan ist ebenfalls euphorisch und freut sich auf seine erste Saison außerhalb der USA. „Ich bin sehr froh bei den HEBEISEN WHITE WINGS zu sein. Wir haben ein top Coaching-Team und einen sehr gut besetzten Kader, der auch mir helfen wird, mich weiter zu entwickeln. Ich freue mich auf eine tolle Saison“, sagt Sullivan.

Sullivan kam in der abgelaufenen NCAA-Saison bei einer Einsatzzeit von über 37 Minuten auf 14,2 Punkte, 3,7 Rebounds und 3,4 Assists. Einem Steal pro Partie stehen keine zwei Ballverluste gegenüber. Noch dazu gilt er als äußerst treffsicher. 40 Prozent seiner Dreier fanden den Weg ins Ziel, von der Freiwurflinie waren es über 83 Prozent. Für den 23-Jährigen aus Upper Arlington (Ohio) ist es das erste Jahr in Europa.

Mit Sullivan sind die Transferaktivitäten der HEBEISEN WHITE WINGS zunächst beendet. Die Hanauer werden somit mit einem zehn Köpfe umfassenden Kader in ihre zweite ProA-Saison gehen. Das Motto der Flügelträger lautet in diesem Jahr eindeutig: Qualität vor Quantität. „Wir mussten mit Blick aufs Budget gewisse Abstriche machen. Wir sind aber überzeugt davon, dass wir selbst bei möglichen Verletzungen gut aufgestellt sind und für jede Position im Kader verschiedene Lösungen haben. Verstecken müssen wir uns mit diesem Kader definitiv nicht“, so Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus. Großer Vorteil im Vergleich zur Vorsaison: Coach Cote hat von Beginn an seinen Kader zusammen, kann damit die Vorbereitung besser steuern und dem Team mehr Gelegenheit bieten, sich einzuspielen.