Comeback der HEBEISEN WHITE WINGS in Heidelberg nicht gekrönt

Die HEBEISEN WHITE WINGS verlieren trotz großem Kampf bei den MLP Academics Heidelberg 74:83 (37:47). Die Hypothek der Hanauer aus dem ersten Viertel war dabei zu groß, das Comeback nach zwischenzeitlichen 13-Punkte-Rückstand nicht von Erfolg gekrönt.

Die HEBEISEN WHITE WINGS verschliefen die Anfangsphase am Sonntagnachmittag komplett. Nach vier Minuten führten die Gastgeber bereits 15:6. Als Josef Eichler sichtbar angeschlagen über das Feld humpelte gingen die Academics erstmals zweistellig in Führung. Offensiv konnte sich nur Eugene Harris auf Hanauer Seite in Szene setzen. Nach gutem Transition-Game ging Heidelberg 24:11 in Führung, Hanaus Headcoach Simon Cote war so nach nur sechs Minuten zu seiner bereits zweiten Auszeit gezwungen. Das erste Viertel endete schließlich 18:31. Gleich zu Beginn des zweiten Viertels traf Hanaus Kapitän Christian von Fintel einen Dreier und machte damit deutlich, dass die Flügelträger sich nicht kampflos geschlagen geben werden. In der Folge setzte sich Kruize Pinkins am Korb durch, erzielte das 29:38 und reduzierte den Vorsprung unter die magische Zehn-Punkte-Marke. Heidelberg reagierte umgehend mit der Auszeit nach 3:30 Minuten im zweiten Viertel. Die Hanauer ließen sich auch von drei Blocks in Folge nicht beeindrucken, Pinkins postete gegen Center Heyden auf und brachte sein Team auf vier Punkte heran (37:41). Der anschließende Block von Josef Eichler ließ die Hoffnung auf einen Führungswechsel wachsen. Doch die Hessen erlaubten sich in den 90 Sekunden vor der Halbzeitpause kleinere Unkonzentriertheiten und lagen zur Pause plötzlich wieder mit zehn Punkten zurück (37:47). Die Gastgeber trafen zu diesem Zeitpunkt starke 64 Prozent ihrer Distanzwürfe.

Nach dem Seitenwechsel trumpfte Till-Joscha Jönke auf, markierte die ersten sechs Punkte der Hanauer, ehe Brian Sullivan vom Parkplatz zum 46:52 traf. Allerdings stoppten leichte Ballverluste die Aufholjagd der HEBEISEN WHITE WINGS. Albert Kuppe brachte die Gastgeber wieder mit 56:46 (26.) in Führung. Zum Viertelende traf erneut Christian von Fintel für drei zum 58:66. Eichlers Hustle-Play in der Defense nutzte Isaiah Sykes zum Drei-Punkte-Spiel (61:66). Harris verkürzte anschließend aus der Distanz (64:68), sein Landsmann Pinkins legte das 66:68 (34.) nach. Zwar kassierte der Power Forward kurz darauf sein viertes Foul, blieb aber auf dem Parkett. Eine kluge Entscheidung von Simon Cote, schließlich konnte Pinkins zwei Dreier in Folge versenken und die erste Hanauer Führung erzielten (72:71). Obwohl die HEBEISEN WHITE WINGS sich immer wieder die Rebounds sicherten, ließen sie zu viele Wurfchancen aus. Heidelbergs Devin White konnte somit sein Team 1:17 Minute vor Spielende mit 78:72 in Führung bringen. Das Comeback der Hanauer war somit nicht von Erfolg gekrönt, die Academics behielten mit 83:74 die Oberhand.

„Wir haben im ersten Viertel ihnen ein wenig Raum gegeben, das hat Heidelberg genutzt“, resümierte Headcoach Simon Cote. „Wir haben ihnen nicht sehr viel Platz gelassen, aber sie waren on fire. Ich bin stolz darauf, wie die Jungs sich zurück gekämpft haben. Von der Willenskraft war das vorbildlich. Es hat nur ein Schritt gefehlt, das Spiel endgültig zu drehen“, so der Hanauer Trainer.

Für die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau spielten:
Spieler (Punkte / Rebounds / Assist)
Kruize Pinkins (18 / 6 /1)
Eugene Harris (17 / 4 / 3)
Paul Albrecht (3 / 1 / 2)
Josef Eichler (2 / 4)
Christian von Fintel (8 / 3)
Benedikt Nicolay
Ruben Spoden (5 / 3)
Julian Albus dnp
Brian Sullivan (5 / 2 / 2)
Till-Joscha Jönke (8 / 8 / 5)
Isaiah Sykes (8 / 5)
Für die MLP Academics Heidelberg spielten:
Spieler (Punkte / Rebounds / Assist)
Shyron Ely (8 / 1 / 1)
Niklas Würzner (3 / 2 / 1)
Morris Hintz
Christoph Rupp (5 / 3)
Hrvoje Kovacevic  (1 / 2 / 5)
Constantin Schmitt
Devin White (9 / 4 / 2)
Niklas Ney (4 / 2)
Philipp Heyden (8 / 3 / 7)
Bernard Thompson (6 / 4 / 3)
Albert Kuppe (21 / 0 / 2)