Chase Adams der erste Neuzugang für die HEBEISEN WHITE WINGS

Von der Pader an die Kinzig: Der Neuzugang der HEBEISEN WHITE WINGS ist in der ProA kein unbekanntes Gesicht. In den vergangenen zwei Spielzeiten lief Chase Adams für die UniBaskets Paderborn auf. Zuvor spielte der 28-Jährige unter anderem in Jena.

„Ich möchte mich zunächst bei den HEBEISEN WHITE WINGS bedanken, in der Saison 2017/2018 Teil des Teams sein zu dürfen. Coach Cote hat ein ausgezeichnetes System, das perfekt zu meiner Art zu spielen passt. Ich weiß, er kann mich pushen, damit ich meine persönlichen Ziele erreichen kann“, sagt Chase Adams.

„Wir wollten jemanden, von dem wir wissen, was wir kriegen. Chase hat gute Leistungen in der Liga gezeigt, ist jemand, der das Spiel lesen und lenken kann. Genau so jemanden haben wir gesucht“, sagt Hanaus Headcoach Simon Cote. Gute Leistungen hatte Adams in den vergangenen zwei Jahren auch gerne gegen seine neuen Teamkollegen gezeigt. Im Rückspiel 2016/2017 legte er beispielsweise sieben Punkte, drei Rebounds und nicht weniger als neun Assists auf. Noch stärker in Erinnerung dürfte den meisten Fans der HEBEISEN WHITE WINGS das Spiel in der Main-Kinzig-Halle aus der Saison 2015/2016 geblieben sein. Adams traf im Schlussviertel die Dreier nach Belieben und führte seine Farben mit fast 30 Punkten nahezu im Alleingang zum Sieg.

Ein Ausreißer nach oben, aber bei Weitem keine Eintagsfliege. Adams glänzte zuletzt mit durchschnittlich 11,9 Punkten, 5,6 Assists und 4,1 Rebounds. Der US-Amerikaner ist mit 83 Prozent von der Freiwurflinie eine Bank und trifft fast 38 Prozent seiner Dreier. Viel entscheidender für Coach Cote ist die Defense des Guards. Mit 1,78 Meter zählt er zwar nicht zu den größten Guards der Liga, hat dafür aber umso schnellere Hände. Seine 2,4 Steals pro Partie nutzt er häufig für einfache Punkte nach Fastbreaks.

„Ich freue mich darauf, mit meinem früheren Teamkollegen Paul Albrecht zu spielen, darauf, mit Till-Joscha Jönke, einem der besten deutschen Guards der Liga, ein Tandem zu bilden und darauf, nicht gegen, sondern mit Christian von Fintel, einem der zähesten Verteidigern, zu spielen“, sagt Adams. Zudem freue er sich darauf, mit einem Veteranen wie Josef Eichler, laut Adams einem der wenigen großen Jungs, die Dreier werfen können, auf Korbjagd zu gehen. Der US-Amerikaner ist überzeugt, Teil eines Teams zu sein, das „schwer zu schlagen“ sein wird. „Ich möchte meine Führungsqualitäten und Spielmacherqualitäten nutzen, um das Team an die Spitze und in die Playoffs zu führen. Ich bin so dankbar für diese Chance, und verspreche, das Herz auf dem Parkett zu lassen – für Hanau!“, sagt Adams.

„Ich verspreche mir von ihm, dass er unser Spiel schneller macht. Wir benötigen die einfachen Punkte, um uns für gute Defense zu belohnen“, so Cote. Im Vergleich zu Eugene Harris, der ein neues Team in Venezuela gefunden hat, ist Adams der bessere Verteidiger – und damit das perfekte Mosaikstein für die Hanauer Philosophie.