Die HEBEISEN White Wings wollen dem Favoriten die Stirn bieten

 

Mit einer beinahe weißen Weste empfängt RASTA Vechta am Samstag (2. Dezember, Spielbeginn 19.30 Uhr) die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau. Mit neun Siegen aus zehn Spielen – ein Nachholtermin für das ausgefallene Spiel gegen Phoenix Hagen ist noch nicht terminiert – steht Vechta bisher glänzend da. Lediglich die Crailsheim Merlins konnten dem BBL-Absteiger Punkte abringen.

„Die Partie wird sehr schwer. Vechta ist personell hervorragend aufgestellt. Sie haben ganz erfahrene Spieler, darunter Importspieler, die in der ProA bereits eine Führungsrolle hatten“, sagt White-Wings-Sportdirektor Helmut Wolf. Vor allem in der Tiefe kann die Mannschaft aus Niedersachsen überzeugen und dadurch eine große Rotation fahren. „Mit Douglas Spradley haben sie außerdem einen bundesligaerfahrenen Trainer, der weiß, wie man aufsteigt.“

Besonders gefährlich werden könnten im Spiel Seth Hinrichs – mit 14,9 Punkten pro Spiel neuntbester Scorer der Liga – oder Christopher John Carter. „Die Mannschaft auf einige Akteure zu reduzieren, die es auszuschalten gilt, wäre allerdings falsch“, warnt der Sportdirektor. Denn: Die gesamte Mannschaft zeigt sich in der Offensive höchst gefährlich und effizient. Dazu zählt auch ein alter Bekannter der HEBEISEN WHITE WINGS Hanau: Robin Christen, der vor zwei Saisons in Hanau spielte, macht im Schnitt 10,2 Punkte pro Spiel. „Für mich gehört er in der ProA ganz klar zu den besten deutschen Spielern“, so Wolf.

Nach Vechta fährt man dennoch nicht mit dem Gedanken, das Spiel einfach herzuschenken. „Die Vorbereitung bleibt wie immer. Wichtig ist, dass wir auf uns schauen und in unseren Rhythmus kommen.“ Das Spiel in Crailsheim vergangene Saison hat gezeigt, dass die White Wings an guten Tagen auch die vermeintlich überlegenen Mannschaften schlagen können.

Im Vergleich zur Vorwoche werden die Hanauer höchstwahrscheinlich wieder so auftreten, wie man es von ihnen gewohnt ist: mit einer starken Defensive. „Es kommt eine immense Wurfpower auf uns zu, dementsprechend wollen wir da natürlich dagegen halten. Ob der Gegner das am Ende zulässt, werden wir sehen“, resümiert Wolf.

Für alle, die nicht mitreisen kann das Spiel online unter https://airtango.live verfolgt werden.

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